Schneeberger Sägemühle - Puchberg, Wiener Alpen, Niederösterreich

Schneeberger Sägemühle - Puchberg - Wiener Alpen
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Schneeberger Sägemühle

Nahe des Ortszentrums von Puchberg - etwa 10 Gehminuten vom Bahnhof entfernt - steht am Hengstbach, am Fuß des Granatzbühels die unter Denkmalschutz stehende "Schneeberger Sägemühle" mit ihrem "Venezianischen Gatter". Sie ist die letzte, weitgehend im Originalzustand erhaltene Sägemühle der Region...

Die Schneeberger Säge, erstmals 1631 urkundlich genannt, ist eine Brettermühle, angetrieben von einem oberschlächtigen Wasserrad. Damals wurde eine technische Innovation aufgegriffen, die Leonardo da Vinci (1452-1519) mit der Konstruktion des Prototyps einer Sägemühle ausgelöst hatte, aber stark abgeändert wurde. Daher auch der Ausdruck "Venezianer-Gatter". Dabei wird nicht wie in alter Weise das Sägeblatt zum Stamm, auch "Bloch" genannt geführt, sondern der Stamm wird auf dem "Sägewagen" mit langsamem Vorschub an das Sägeblatt gedrückt. Das Sägeblatt ist in ein Gatter (Holzrahmen) gespannt, das durch ein ausgeklügeltes Zahnrad-Hebel-Kurbelsystem auf- und abbewegt wird und gleichzeitig auch den Sägewagen steuert. Dieses wird von einem Wasserrad angetrieben, dessen Achse - der Grindelbaum - die Kraftübertragung zu den hölzernen Zahnrädern übernimmt.

Seit jeher verstanden es die Bauern im Schneebergland, den Waldreichtum wirtschaftlich zu nutzen. Holzbringung und Holzverarbeitung bildeten die Grundlage für einen bescheidenen Wohlstand, garantierte doch die gute Qualität des - durch kargen Boden und raues Klima bedingt - langsamwüchsigen Holzes den Absatz bis nach Wien. Bau- und Tischlerholz erzeugte man 4 Jahrhunderte lang in Brettersägen, betrieben von der Kraft der wasserreichen Bäche des Tales. Im 20. Jhdt. machten das wirtschaftliche Umfeld und die technische Entwicklung den Betrieb der vielen kleinen Brettersägen unrentabel. Sie wurden aufgelassen, verfielen und wurden schließlich abgerissen. Nur die "Schneeberger Säge" konnte dank der Initiative und des unermüdlichen Einsatzes des Vereines "Gemeinschaft der Freunde der Schneeberger Säge" erhalten werden.

Und sie bewegt sich doch - Entgegen der früheren allgemeinen Ansicht, die Substanz der Säge sei derart reduziert, dass sie nicht mehr betriebsbereit gemacht werden könne, ist es dem Verein "Gemeinschaft der Freunde der Schneeberger Säge" - dem alleinigen Besitzer der Säge und des umliegenden Grundstückes - nach einigen Jahren harter Arbeit dennoch gelungen, mit der historische Säge den Probebetrieb aufzunehmen. Dies war nur durch außergewöhnlich hohen Sachspenden einiger weniger Firmen und Privatpersonen, durch die Abhaltung von Benefizkonzerten, durch Mittel der Niederösterreichischen Dorf- & Stadterneuerung, des Bundesdenkmalamtes, des Landes NÖ, sowie durch Subventionen unserer Gemeinde möglich.

Öffnungszeiten & Preise

Öffnungszeiten 2018: Führungen inkl. Schausägen von Anfang Mai bis Ende Oktober jeden Sonn- und Feiertag zwischen 10.30 - 11.30 Uhr.

Gegen Voranmeldung bieten wir auch Führungen zu Ihrem Wunschtermin an.

Eintrittspreise
Erwachsene€ 4,00
Jugendliche bis 18 Jahre€ 2,00
Pensionisten und Gruppen ab 10 Personen€ 3,00
Kinder bis 10 Jahrefrei

Winterpause jeweils von Anfang November bis Ende April. In dieser Zeit sind Führungen (witterungsabhängig!) nur gegen vorherige Anmeldung möglich.

Sonstiges:

  • Für Erfrischungsgetränke ist gesorgt.
  • Wenn gewünscht - sind bei Voranmeldung - auch kleine Imbisse möglich.
  • Im Sägemeisterhaus gibt es Sitzgelegenheiten für ca. 20 Personen.

Anreise

Mit dem Auto:

Auf der Südautobahn A2, Abfahrt Wr. Neustadt West, B26 Richtung Puchberg oder Südautobahn A2 oder Abfahrt Wöllersdorf, B21 Richtung Puchberg.

Mit der Bahn:

Südbahnhof - Wr. Neustadt (umsteigen) - Puchberg am Schneeberg.

Kontakt
Schneeberger Sägemühle
Gemeinschaft der Freunde der Schneeberger Säge, Obmann Hans Zwinz
Muthenhoferstraße 22734 PuchbergWiener Alpen Niederösterreich
+43 699 12616863
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