burgenländisches geschichte(n)haus - Bildein, Südburgenland, Burgenland

burgenländisches geschichte(n)haus - Bildein - Südburgenland
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Das neue Landesbewußtsein: Wir sind 100!

Wie aus wechselvoller Geschichte im Herzen Europas das heutige Burgenland entstand...

Das burgenländische geschichte(n)haus in Bildein, dem "Dorf an der Grenze", ist ein Museum, das Ihnen Einblicke in die Geschichte des jüngsten österreichischen Bundeslandes - von seiner Geburtsstunde im jahr 1921 bis zu den aktuellen Entwicklungen vermittelt. Hier erfahren Sie um die Zusammenhänge zwischen Entscheidungen von Politikern und ihren Auswirkungen auf das Leben der Menschen in dieser Region.

Wir empfangen Sie in RAUM 1 mit Trachten und Hörproben von Volksliedern der burgenländischen Volksgruppen sowie mit Gesten des Grußes aus aller Welt. In RAUM 2 beginnt die eigentliche burgenländische Geschichte mit der Entstehung des Burgenlandes als 9. Bundesland Österreichs:

  • Warum kam es zu Überlegungen diesen Teil Ungarns abzuspalten?
  • Wie empfand die deutschsprachige Minderheit die Magyarisierungsversuche der ungarischen Regierung?
  • Der 1. Weltkrieg und seine Folgen.
  • Freischärler und Ödenburgabstimmung.
  • Die Vorgehensweise der Grenzkommission und die Wünsche der Bevölkerung der Region.
  • Die Auswanderungswelle.

RAUM 3: DAS BURGENLAND IST NUN BEI ÖSTERREICH:

Politik und Verwaltung waren mit großen Problemen konfrontiert: Fehlende Infrastruktur, eine multiethnische Bevölkerung, schlechte wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die zunehmende politische Radikalisierung, die zum Bürgerkrieg ausartete und im Austrofaschismus mündete.

Sie erfahren alles über die Anfänge des neuen Bundeslandes - z. B. wie man einen Landespatron fand, wie Eisenstadt zur Landeshauptstadt wurde oder wie das Landeswappen entwickelt wurde... aus den Bewohnern "Westungarns" sollten ja neue Burgenländer mit Landesbewusstsein werden. Dass neben der Landesidentität auch die Dorfidentität wesentlich das Leben der Menschen bestimmte, dokumentiert die Alltags- und Festtagskleidung aus den 1920er und 1930er Jahren.

RAUM 4: DIE ZEIT DES 2. WELTKRIEGS:

Behandelt werden die Themen: Machtübernahme durch die Nazis, der von großen Teilen der Bevölkerung umjubelte Einmarsch der deutschen Wehrmacht, die Verfolgung und Vernichtung von Juden, Gegnern des NS-Regimes und burgenländischen Roma, die Kriegserlebnisse eines Bildeiner Soldaten und wie zum Schluss die gesamte Bevölkerung in den Kriegs-Dienst gestellt wurde und Schanzarbeiten am "Südostwallbau" verrichtete.

RAUM 5: DIE NACHKRIEGSZEIT:

Österreich war von den Alliierten Truppen besetzt, viele Burgenländer waren noch in Kriegsgefangenschaft und es herrschte Armut. Die Menschen fanden sich - besonders im Landessüden - in doppelter Isolation wieder: Im Osten wurde der "Eiserne Vorhang" errichtet, im Westen konnte die Demarkationslinie zwischen der sowjetischen und der westlichen Besatzungszone nur schwer überquert werden. Besser wurde die Lage mit dem Österreichischen Staatsvertrag 1955, ein Jahr später kam es in Folge des Volksaufstands in Ungarn zu einer Flüchtlingswelle aus dem Nachbarland.

Der beginnende Wohlstand...

Alltagsgegenstände aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahren dokumentieren den wirtschaftlichen Aufschwung des östlichsten Bundeslandes. In dieser Zeit wurde auch die Infrastruktur ausgebaut und die Lebenssituation der Menschen verbesserte sich.

... und das Jahr 1989:

Wieder bescherte die Geschichte dem Burgenland große Umwälzungen: 1989 öffnete sich der "Eiserne Vorhang" als Folge der russischen "Perestroika". Viele DDR-Bürger nutzen damals die ungarische Grenze zur Ausreise nach Deutschland. Der "Trabi" wurde als klassisches "Fluchtauto" zum Symbol dieser Zeit: Exponate und eine gesprochene Erzählung eines Flüchtlings bringen diese zeitgeschichtlichen Ereignisse auch der Jugend des 21. Jahrhunderts näher...

RAUM 6: VON DEN 1990er JAHREN BIS IN DIE GEGENWART:

Mit dem Fall des "Eisernen Vorhangs" veränderte sich das Burgenland, Österreich und Europa grundlegend. Der "Ostblock" unter sowjetischer Vorherrschaft löste sich auf, Österreich trat der Europäischen Union bei und das Burgenland liegt seither an einer EU Binnengrenze.

Durch die Zunahme illegaler Grenzübertritte mußte das Österreichische Bundesheer jedoch bald wieder verstärkt zur Grenzüberwachung herangezogen werden. Migrations- und Fluchtbewegungen wurden zu einem zentralen politischen Thema Europas, welches dem Burgenland durch seine Lage eine wichtige Rolle zukommen lässt.

Das moderne Burgenland:

In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich das früher agrarisch und dörflich geprägte Bundesland zu einer Industrie- und Dienstleistungsregion. Auch die burgenländischen Kroaten und Ungarn nehmen dabei eine wichtige Rolle ein. Zu sehen ist u. a. auch die Kulturdokumentation Roma 2000.

Das Burgenland ist heute Standort innovativer Betriebe und mit seinen Thermen, Weinorten und dem Neusiedler See stark touristisch geprägt. Nach wie vor pendeln aber viele Burgenländer in benachbarte Ballungszentren aus.

Öffnungszeiten & Preise

Besuchen Sie uns in Bildein!

Die "Geschichtenhaus-Damen" begleiten an Wochenenden und Feiertagen die BesucherInnen und erzählen aus erster Hand über ihre Erlebnisse in den letzten Jahrzehnten in Bildein - ein unvergessliches Museums-Erlebnis!

MUSEUMS-ÖFFNUNGSZEITEN:

  • Ostern bis Martini: Samstag, Sonn- und Feiertage von 14.00 bis 17.00 Uhr, durch Zeitzeuginnen betreut
  • oder nach tel. Vereinbarung bei Adella Glocknitzer vom Kulturverein Grenzgänger.

Prinzipielle Informationen über Grenzen, ihren Sinn, ihre Entstehung und ihre Überwindung erfahren Sie über Kopfhörer und Informationspaneele, die Sie durch die Ausstellung begleiten. Tipp: "Tastkino in der Kredenz", für Kinder und Junggebliebene: ertasten und erraten Sie Exponate von damals!

Preise 
Eintritt ohne Führung/Person€ 6,00
Eintritt mit Führung für Gruppen ab 10 Personen/Person€ 8,00
Führungspauschale für Gruppen unter 10 Personen/Gruppe€ 18,00
Führung am Grenzerfahrungsweg für Gruppen ab 10 Personen/Person€ 5,00
Führungspauschale am Grenzerfahrungsweg für Gruppen unter 10 Personen/Gruppe€ 30,00
Kombiangebot: Führung im Museum & Grenzerfahrungsweg für Gruppe ab 10 Personen/Person€ 10,00

Ermäßigung für Eintritt ins GH und GEW: € 1,00/Person. Gültig für Kinder von 6 bis 15 Jahre, Behinderte, Lehrlinge, SchülerInnen, StudentInnen, Senioren, Präsenz-und Zivildiener.


Der Grenzerfahrungsweg Bildein:

Wir laden Sie ein, Grenzen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln kennenzulernen. Die Stationen am Grenzerfahrungsweg sind für Familien mit Kindern besonders abwechslungsreich und informativ gestaltet. Sie greifen historische, kulturelle und landschaftliche Gegebenheiten auf. Ausgangspunkt des Grenzerfahrungswegs ist der Dorfplatz von Bildein. Über eine Anzahl eindrucksvoller Stationen:

  • Labyrinth
  • Bunker aus dem 2. Weltkrieg
  • Schützengraben
  • Grenzbrücke
  • Grenzwachturm
  • Spiel ohne Grenzen
  • Schwimmende Brücke

...wandern Sie zur österreichisch-ungarischen Grenze, überqueren dort die Pinka und spazieren am gegenüberliegenden Flussufer wieder zurück.

Alle Stationen sind so gestaltet, dass sie für Kinder und Erwachsene interessant und anregend sind. Sie sollen ganz bewusst auch zum generationenübergreifenden Gespräch animieren. Sie durchwandern eine abwechslungsreiche Landschaft, mit ausreichend Rastplätzen, sowie kleineren Einzel Stationen mit Bild-Texttafeln.

Der Grenzerfahrungsweg Bildein ist ca. 5 km lang und ohne Schwierigkeiten begehbar. Weg und Stationen sind weitgehend barrierefrei - Begleitung bei Rollstuhlfahrerinnen ist empfohlen. Der Dorfplatz von Bildein verfügt über eine gute Infrastruktur für Touristen, wie Gasthaus, Wein Archiv, Geschäft und Toiletten.

Anreise

Mit dem Auto:

  • Von Wien kommend nehmen Sie die A2 Ausfahrt Pinkafeld,
  • fahren durch Pinkafeld zur Steinamangerer Straße B63 und auf dieser über Oberwart bis nach Großpetersdorf.
  • Auf der Feldgasse in Großpetersdorf fahren Sie bis zum großen Verteilerkreuz und hier die 1. Ausfahrt rechts auf die Güssingerstraße.
  • Nun folgen Sie der L106 bis zur B56.
  • Auf der B56 fahren Sie ca. 1 km und biegen dann links Richtung Bildein (Bildeiner Landesstraße) ab und fahren nach Unterbildein.
  • Das burgenländische geschichte(n)haus befindet sich direkt in der Ortsmitte.

Fahrzeit ab A2 Ausfahrt Pinkafeld: ca. 1 Stunde (47 km).

  • Von Graz kommend nehmen Sie die A2 Ausfahrt Bad Waltersdorf,
  • fahren über die L435 - B57a - B57 (Grazer Bundesstraße) zur L106 und weiter wie oben.

Fahrzeit ab A2 Ausfahrt Bad Waltersdorf: ca. 45 Minuten (43 km).

Kontakt
burgenländisches geschichte(n)haus
Kulturverein Grenzgänger, Adella Glocknitzer
Florianigasse 17521 BildeinSüdburgenland Burgenland
+43 3323 21999
+43 664 1425534
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