Stift Klosterneuburg - Klosterneuburg, Kamptal-Wagram-Tullner Donauraum, Niederösterreich

Stift Klosterneuburg - Klosterneuburg - Kamptal-Wagram-Tullner Donauraum
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Wo sich Himmel und Erde begegnen

Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg kann auf eine über 900-jährige Geschichte zurückblicken. Wir laden Sie ein, das Stift sowohl in seiner religiösen als auch in seiner weltlichen Vielfalt kennenzulernen. Der Babenberger Leopold errichtete Anfang des 12. Jahrhunderts seine Residenz unweit der heutigen Stiftskirche in Klosterneuburg. 1133 holte Leopold den Orden der Augustiner Chorherren nach Klosterneuburg.

Seitdem wirken die Chorherren (mit Ausnahme der Jahre 1941 bis 1945) hier und in den ihnen anvertrauten Pfarren nach der Regel des heiligen Augustinus. In einer bewegten Geschichte über 9 Jahrhunderte entwickelte sich das Stift Klosterneuburg zu einem religiösen, seelsorglichen, wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum, das weit über die Klostermauern in die ganze Welt zu strahlen vermag.

Die Schatzkammer:

In der Schatzkammer des Stiftes Klosterneuburg können die kostbarsten sakralen Kunstwerke des Stiftes aus 9 Jahrhunderten besichtigt werden. Neben den mittelalterlichen Goldschmiedearbeiten, zahlreichen Reliquienmonstranzen aus dem Mittelalter und Kunstwerken aus Elfenbein ist eine Auswahl aus der großen Sammlung an Ornaten von der Barockzeit bis zur Moderne zu sehen. Als absoluter Höhepunkt der stiftlichen Schatzkammer gilt der Österreichische Erzherzogshut - die Landeskrone Österreichs - welche 1616 von Maximilian III. als heilige Landeskrone gestiftet wurde.

Der Verduner Altar:

Der Verduner Altar aus dem 12. Jahrhundert ist der kostbarste Kunstbesitz des Stiftes und eines der bedeutendsten Kunstwerke des Mittelalters. Nach seinem Künstler Nikolaus von Verdun wird er gewöhnlich "Verduner Altar" genannt, obwohl der Altar mit der französischen Stadt nichts zu tun hat und in Klosterneuburg entstanden ist. Heute befindet sich der Altar in der Leopoldskapelle und ist Höhepunkt der Themenführung "Die Sakrale Tour".

Das Stiftsmuseum:

Das Stiftsmuseum befindet sich in den sogenannten Erzherzogenzimmern im 2. Stock des Kaisertrakts. In nicht weniger als 12 Sälen wird ein Querschnitt durch die Sammlungen des Stiftes geboten. Als eines der ersten Museen Österreichs, gegründet 1802, beherbergt das Stiftsmuseum bis heute eine hochrangige Sammlung an Malereien, Skulpturen und Kunsthandwerken vom Mittelalter bis zur Moderne. Von überregionaler Bedeutung ist vor allem der Bestand an spätgotischen Tafelbildern. Die seit 2013 bestehende Galerie der Moderne im Stiftsmuseum Klosterneuburg präsentiert Positionen sakraler Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und bemüht sich unter anderem um eine künstlerische Belebung der Figur des hl. Leopold.

Die Stiftskirche:

Die Kirche wurde 1114 bis 1136 als dreischiffige Basilika mit Querhaus und Vierungsturm errichtet. Die romanische Grundstruktur der Stiftskirche ist trotz zahlreicher Veränderungen bis heute erhalten geblieben. Die Tatsache, dass es sich um den größten Kirchenbau im damaligen Österreich handelte und die rasche Bauzeit, zeigen, wie wichtig diese ehrgeizige Gründung für Leopold III. gewesen sein muss. Das äußere Erscheinungsbild ist heute stark von der Restaurierung des 19. Jahrhunderts geprägt. Im Inneren ist der mittelalterliche Charakter durch die durchgreifenden Barockisierungsmaßnahmen des 17. und 18. Jahrhunderts gänzlich verloren gegangen.

Wo sich Himmel und Erde begegnen, gibt es viel zu erleben und zu entdecken:

Mit dem Eintrittsticket, das um Führungsangebote erweiterbar ist, erschließt sich Stift Klosterneuburg in all seinen faszinierenden Facetten. Ein Besuch des Stiftes beginnt in der Sala terrena, dem unvollendeten Gartensaal mit den mächtigen Atlanten von Lorenzo Mattielli. Dieser 2006 geschaffene Besucherzugang blieb gleichzeitig im Zustand des Baustopps von 1740 als barocke Baustelle erhalten - ein Konzept, das mit dem Denkmalschutzpreis der Europäischen Union ausgezeichnet wurde.

Die Stiftsführung führt über den mittelalterlichen Kreuzgang zum Siebenarmigen Leuchter der Agnes aus dem 12. Jahrhundert und anschließend in den Mittelalterschauraum mit herausragenden Kunstwerken der österreichischen Hoch- und Spätgotik. Vom Kreuzgang geht die Führung in die Leopoldskapelle, der Grabstätte des heiligen Leopold, in welcher der bedeutende Verduner Altar zu sehen ist. Die Führung endet in der Stiftskirche, welche besonders durch die barocke Ausstattung, das Kaiseroratorium Karls VI. und die original erhaltene Festorgel aus dem 17. Jahrhundert beeindruckt.

Jahresausstellung - "Des Kaisers neuer Heiliger", von 09. März bis 17.11.2019:

2019 jährt sich das Todesjahr von Kaiser Maximilian I. zum 500. Mal. Der Habsburger scheint als der "letzte Ritter" den alten Traditionen verhaftet. Andererseits inszeniert er die Geschichten von sich selbst und seiner Familie in allen verfügbaren Medienkanälen.

Das Stift Klosterneuburg steht im 15. Jahrhundert ebenfalls vor der Herausforderung eine Geschichte neu zu erzählen: Im Jahr 1485 wird der Stiftgründer Markgraf Leopold III. in Rom heilig gesprochen und nun soll Leopold der bedeutenste Heilige Österreichs werden. Die Chorherren lassen die Fakten von Wissenschaftlern recherchieren und beauftragen Spezialisten, um die Geschichte in damals aktuelle Formate zu bringen. Vor allem der Buchdruck bietet neue Möglichkeiten der Verbreitung aber auch ein recht geschmückter Stammbaum zeigt die "gute alte Zeit" des 12. Jahrunderts in spätmittelalterliche Herrlichkeit.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten & Preise

Stift Klosterneuburg:

  • Wintersaison 2019: Bis 30. April, täglich von 10.00 - 16.00 Uhr.
  • Sommersaison 2019: 01. Mai bis 17. November, täglich von 9.00 - 18.00 Uhr.
  • Öffnungszeiten Feiertage: 24. Dez. bis 12.00 Uhr, 25., 26., 31. Dez. geschlossen, 1. Jän. von 13.00 - 16.00 Uhr.

Vinothek:

  • MO bis FR von 9.00 - 18.00 Uhr.
  • SA von 9.00 - 17.00 Uhr.
  • SO von 12.00 - 17.00 Uhr, feiertags geschlossen.

Jahresausstellung 2019:

Des Kaisers neuer Heiliger - Maximilian I. und Markgraf Leopold III. in Zeiten des Medienwandels von  09.03. - 17.11.2019, Führung zur Ausgrabung: 11.00/12.30/14.30/16.00 Uhr (vollständige Besichtigung nur im Rahmen der Führung). Das Jahresprogramm Stift Klosterneuburg 2019 enthält alle Veranstaltungen und Termine des Jahres!

Eintritt Stift Klosterneuburg
Pro Person (inkl. 4 Stunden kostenlosem Parken)€ 9,-
+ € 2,- mit Stiftsführung
+ € 3,- mit großer Stiftsführung
+ € 2,- mit Weinkellerführung
+ € 2,- mit Audioguide in 14 Sprachen

Mit dem Eintrittsticket besuchen Sie die Schatzkammer, die Jahresausstellung und das Stiftsmuseum. Themenführungen & Gruppenpackages tägl. zwischen 10.00 und 17.00 Uhr nach freier Terminwahl.

Anreise

Mit dem Auto:

Von Wien kommend:

  • Etwa 10 Min. ab Stadtgrenze Wien auf der B14. Ausreichend Parkmöglichkeiten für PKW. Bei Stiftsbesuch kostenfrei bis zu 4 Stunden auf den Parkflächen des Stiftes. Parkticket bitte mitnehmen am Besucherempfang/Sala terrena abstempeln lassen. Gratis Busparkplätze in der stiftseigenen Tiefgarage (P1, Einfahrt Pater Abelstraße 19).

Mit der Bahn:

  • Ab U4 Heiligenstadt: Buslinien 238 und 239 bis Klosterneuburg-Stift, von dort kurzer Fußweg (ca. 5 Min.)
  • Ab U6 Spittelau: Schnellbahn S40 Richtung Tulln bis Klosterneuburg-Kierling, anschließend ca. 15 Min. Fußweg

Mit dem Fahrrad:

Donauradweg, Überfuhrstraße, Niedermarkt, entlang der Wiener Straße (eine entsprechende Ausschilderung folgt noch) bis zum Kreisverkehr. In der Busgarage des Stiftes sind Radständer, wettersichere Schließfächer und Radboxen vorhanden.

Kontakt
Stift Klosterneuburg
Stiftsplatz 13400 KlosterneuburgKamptal-Wagram-Tullner Donauraum Niederösterreich
+43 2243 411 212
Wetter